DEUTSCHE ST. JAKOBUS - GESELLSCHAFT E.V.  
Von Aachen nach Santiago de Compostela
Wege in Norddeutschland 
 

H Wege in Norddeutschland

Im Mittelalter nutzen die Pilger der Küsteregionen oft den Seeweg nach Santiago. Jakobuspilger gingen aber auch entlang der norddeutschen Küste und pilgerten von den Hansestädten Bremen, Hamburg, Lübeck, Rostock und Stralsund ins Landesinnere.

Begeisterte Jakobspilger haben sich anlässlich eines Treffens im Mai 2005 in Rostock zu einem „Freundeskreis der Jakobswege in Norddeutschland" zusammengeschlossen, um die alten Pilgerwege neu zu erschließen, zu kennzeichnen und eine Reihe von Pilger­unterkünften entlang dieser Wege zu etablieren. Sie wollten damit die Lücke zwischen den derzeit schon erschlossenen Pilgerwegen in Westdeutschland und denen in Dänemark, Norwegen und Schweden, sowie Polen und dem Baltikum schließen.

Da die Arbeit immer im Rahmen der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. (DSJG) erfolgte, wurde im September 2006 aus dem bisherigen Freundeskreis eine regionale Gruppe in der DSJG: Die Region Norddeutschland in der Deutschen St. Jakobus- Gesellschaft e.V. Bisher wurden von den Mitgliedern der DSJG, in Verbindung mit anderen Jakobus-Begeisterten, in einer Gesamtlänge von über 1.800 km erschlossen, markiert und beschrieben.

Das Wegenetz umfasst drei Hauptrouten und zwei Verbindungswege. Die Hauptrouten gehen von  der deutsch-dänischen Grenze nach Lübeck bzw. Harsefeld; von der deutsch-polnischen Grenze auf der Insel Usedom  nach Osnabrück und von der Insel Fehmarn nach Göttingen. Die beiden Verbindungswege führen von Sassnitz (auf der Insel Rügen) nach Triebsees und von Rostock nach Bad Wilsnack.




Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V., Tempelhofer Straße 21, 52068 Aachen
www.deutsche-jakobus-gesellschaft.de, Fon: +49 241 510 00 62 - Fax: +49 241 510 00 63
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